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Welche Arten von Säure gibt es beim Kalken des Bodens?

Säuregehalt des Bodens - einer der wichtigsten Parameter, der das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen beeinflusst. Es wird durch die Konzentration von Wasserstoffionen (H+) in der Bodenlösung bestimmt. Der Säuregehalt kann im pH-Wert ausgedrückt werden, wobei Werte unter 7 auf ein saures Medium und Werte über 7 auf ein alkalisches Medium hinweisen. Für die meisten Pflanzen gelten neutrale pH-Werte von 6,5 bis 7,5 als optimal.

Eine Methode zur Regulierung des Säuregehalts des Bodens ist das Kalken. Kalkbildung ist die Anwendung von Kalk in den Boden, der den Säuregehalt neutralisiert und den pH-Wert erhöht. Beim Kalken werden saure Wasserstoffionen in die Basisionen Calcium (Ca2 +) und Magnesium (Mg2 +) umgewandelt. Somit können zwei Haupttypen von Säure beim Kalken unterschieden werden – Grundsäure und saure Säure.

Grundlegende Säure verbunden mit einer niedrigen Konzentration von Wasserstoffionen und einem hohen Gehalt an grundlegenden Kationen (Ca2+, Mg2+). Beim Kalken des Bodens wird der Hauptsäuregehalt durch Neutralisierung von sauren Ionen erhöht. Ein solcher Boden wird für das Wachstum der meisten Kulturpflanzen günstiger.

Saure Säure es zeichnet sich durch eine hohe Konzentration von Wasserstoffionen und einen geringen Gehalt an grundlegenden Kationen aus. Wenn ein solcher Boden verkalkt wird, nimmt die Menge an sauren Ionen ab, sie können jedoch immer noch in erheblichen Konzentrationen vorhanden sein. Saure Böden erfordern eine intensivere Kalkung, um optimale pH-Werte zu erreichen.

Arten des Säuregehalts des Bodens beim Kalken

Beim Kalken sind verschiedene Säurearten möglich:

  • Saurer Boden. Das Kalken hilft, den pH-Wert des Bodens zu erhöhen, was den Säuregehalt reduziert und günstigere Bedingungen für das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen bietet. Saure Böden zeichnen sich durch einen niedrigen pH-Wert und eine unzureichende Verfügbarkeit von Makro- und Spurenelementen für Pflanzen aus.
  • neutraler Boden. Liegt der ursprüngliche pH-Wert des Bodens nahe bei 7, kann das Kalken zu einer Neutralisierung des Säuregehalts führen. Neutrale Böden gelten für die meisten Pflanzen als am besten geeignet und ermöglichen ein optimales Nährstoffgleichgewicht.
  • Alkalischer Boden. Alkalische Böden haben einen hohen pH-Wert und haben eine übermäßige Alkalinität. Es gibt bestimmte Arten von Pflanzen, die eine alkalische Umgebung bevorzugen, aber normalerweise erfordern alkalische Böden zusätzliche Maßnahmen, um die Alkalität zu reduzieren und die Verfügbarkeit von Nährstoffen zu verbessern.

Die überschüssige Säure oder Alkalität des Bodens kann sich negativ auf das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen auswirken. Eine sorgfältige Bodenanalyse und regelmäßige Kalkbildung ermöglichen es, den Säuregehalt zu optimieren und günstige Bedingungen für die Bewohnbarkeit und Entwicklung von Pflanzen zu schaffen.

Aktiver Säuregehalt des Bodens

Bei einem aktiven Säuregehalt unter 7 gilt der Boden als sauer. Saure Böden haben einen hohen H+ -Gehalt und zeichnen sich durch niedrige pH-Werte aus. Ein niedriger aktiver Säuregehalt kann zu unangemessenen Wachstumsbedingungen für die meisten Pflanzen führen, da viele von ihnen einen Boden mit einem pH-Wert bevorzugen, der näher an neutral ist (7).

Saure Bedingungen können eine Reihe von Problemen verursachen, z. B. eine schlechte Nährstoffaufnahme durch Pflanzen, erhöhtes lösliches Aluminium und andere giftige Elemente sowie Bakterien und Pilzinfektionen. Darüber hinaus kann der Säuregehalt die Lebensaktivität einer Reihe nützlicher Organismen im Boden, wie stickstofffixierende Bakterien und Dekomposer, beeinträchtigen.

Eine Erhöhung des aktiven Säuregehalts des Bodens kann zu einer Verschlechterung seiner Qualität und zu einer verminderten Ausbeute führen. Daher können verschiedene Methoden verwendet werden, um die aktive Säure zu regulieren, einschließlich der Zugabe von Kalk oder anderen alkalischen Materialien, um die Säure zu neutralisieren.